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Verbundpartnertreffen: «100pro!» setzt in Zukunft voll auf Qualität

Die Verbundpartner der «100pro!»-Berufsbildung Liechtenstein trafen sich am Dienstag zum gemeinsamen Gespräch. Dabei gab «100pro!»-Bereichsleiter Ivan Schurte auch gleich einen Einblick in die umzusetzende Strategie.

Mit Wasser, Chips, belegten Broten und einem guten Tropfen Wein war gestern in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Liechtenstein in Schaan alles angerichtet für einen regen Austausch der Verbundpartner. Als Verbundpartner werden all jene Firmen bezeichnet, die in Partnerschaft mit einem anderen Liechtensteiner Unternehmen die sogenannte Verbundausbildung von Lernenden anbieten. Dabei wechselt der Lernende im Zyklus von ca. einem halben Jahr den Betrieb und erreicht so nach und nach die geforderten Lernziele. Anders als bei einer gewöhnlichen Lehre profitieren die Auszubildenden von den Erfahrungen von unterschiedlichen Teams und haben Zugriff auf ein breites Wissensspektrum. Ähnliche Betriebe schliessen sich zusammen und generieren so Ausbildungsplätze für diverse Lehrgänge.

Breites Angebot und Engagement
Neben der Vorstellung neuer Lernender innerhalb der Verbundausbildung machte «100pro!»-Bereichsleiter Ivan Schurte auf die verschiedenen Aktivitäten aufmerksam, welche bis 2015 geplant sind: So werden beispielsweise für neue Lernende spezielle Telefonkurse angeboten, um früh den richtigen Umgangston bei geschäftlichen Telefonaten zu erlernen. Ausserdem findet im September der Lehrstelleninfo-Familyday statt, an welchem 20 Lehrstellen in 15 Berufen vorgestellt werden und die Möglichkeit besteht, direkt mit den Lehrbetrieben in Kontakt zu treten und vielleicht so schon die ersten Türen zu öffnen. Vorbereitungskurse für die kaufmännische Lehrabschlussprüfung sollen kurz vor dem Abschluss stehenden Lernenden die nötige Sicherheit für die Prüfungen geben. Mit der Teilnahme an der Berufsschau 2015 und der IGXPO 2015 zeigt die «100pro!»-Berufsbildung Liechtenstein zusätzliches Engagement im Lehrbereich.

Qualität statt Quantität
«1200 Lernende werden in Liechtenstein ausgebildet. Wir möchten bis 2017/2018 etwa 15 Prozent über unsere Verbundausbildung das Lernenden- und das Betriebs-Coaching unterstützen», erklärt Ivan Schurte. Gut 170 Lernende sollen in das «100pro!»-System eingebunden werden. Eine Zahl, bei der man vorerst auch festhalten möchte. «Wir befinden uns in einer Konsolidierungsphase und möchten an der Qualität der einzelnen Angebote arbeiten, damit noch mehr davon profitiert werden kann», führt Schurte aus. Um eben diese Qualität zu gewährleisten, werden auch nicht mehr als 170 Lernende in das System aufgenommen. «Sollte der Bedarf bestehen, können wir eine Warteliste einrichten», beschreibt Schurte das Szenario möglicher Engpässe. Die Aufteilung der Lernenden auf die einzelnen Angebote soll wie folgt aussehen: 30 Lernende profitieren von der Verbundausbildung, weitere 60 werden über das Betriebs-Coaching unterstützt und 80 Lernende sollen im Lernenden-Coaching Hilfe finden. Das «Liechtensteiner Volksblatt» freut sich als Verbundpartner, ab 2015 in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Liechtenstein ebenfalls einen Lernenden in der Berufsgruppe Kaufmann auszubilden.

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