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1134 Unterschriften: Hoffen auf baldige Behandlung im Landtag

Die Wirtschaftskammer hat die nötigen 1000 Unterschriften für ihre Initiative «Familie und Beruf» erreicht. Gestern wurden diese in Vaduz der Regierung übergeben.

1134 gültige Unterschriften konnte das Initiativkomitee «Familie und Beruf» der Wirtschaftskammer am Dienstag in Vaduz der Regierung überreichen. Die Wirtschaftskammer ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Unterschriftensammlung, denn obwohl sie sechs Wochen Zeit gehabt hätte, gelang es ihr mit 2. Mai, die notwendigen Unterschriften innerhalb von drei Wochen zusammenzutragen. Am Mittwoch konnten sie die gültigen Unterschriften an die Regierung übergeben.

Mit dem schnellen Erreichen des Ziels gerechnet habe man laut Wirtschaftskammerpräsident Arnold Matt nicht, jedoch habe man aufgrund der Zustimmung aus dem Gewerbe und seitens der Kindertagesstätten bereits annehmen können, dass die Initiative Anklang finden werde. Gleichzeitig sind die Initianten auch froh, dass sie die Unterschriften schon jetzt und nicht erst in drei Wochen übergeben konnten. «Es war auch eine Zeitfrage, denn jetzt können wir noch rechtzeitig für die kommende Landtagssitzung im Juni einreichen», erklärt Matt. Hätten sie die Frist ausgeschöpft, wären sie Gefahr gelaufen, dass die Initiative erst nach der Sommerpause des Landtags behandelt wird. Aus diesem Grund habe man, nach Erreichen der nötigen Stimmen, auch die Sammlung eingestellt. «Es kommt nicht auf die Menge der gesammelten Unterschriften an, das hat man schon bei den Abstimmungen zu anderen Initiativen beobachten können», betont der Wirtschaftskammerpräsident. Für ihn müsste es hier auch überhaupt keine Volksabstimmung geben: «Wir hoffen, dass der Landtag die Initiative gutheisst, das wäre der schnellste Weg.»

Familienzulagengesetz ändern

Die Wirtschaftskammer strebt mit ihrer Initiative eine Abänderung des Familienzulagengesetzes an. Sie will erreichen, dass zur Finanzierung von Kitas und Tagesstrukturen Gel­der aus der Familienausgleichskasse verwendet werden können. Auch das Taggeld bei Mutterschaft soll künftig aus diesem Topf und nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden, denn Mutterschaft sei ja schliesslich keine Krankheit, so die Initianten.

 
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