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«Der politische Wille war da»

Herr Zwiefelhofer, die Thematik wird bereits seit 15 Jahren diskutiert. Weshalb hat es so lange gedauert?
Thomas Zwiefelhofer:
Das kann ich so nicht beantworten, da ich erst seit vier Jahren in der Verantwortung bin. Ich habe mich diesem Problem schnell angenommen. Bereits im Jahr 2015 habe ich intensive Gespräche mit dem Bundesrat geführt. Zusätzlich hat die Wirtschaftskammer mit der Bildung der Arbeitsgruppe und der Demonstration im Frühjahr dieses Jahres die Regierungsarbeit unterstützt. Somit haben auch die Schweizer Behörden gesehen, dass ein Problem vorhanden ist und etwas geändert werden muss. Ich habe der Wirtschaftskammer versprochen, dass ich das anpacken werde und wir eine Lösung finden werden. Das ist vielleicht auch der Unterschied zu früher: Der politische Wille, das Problem rasch zu lösen, war vorhanden.

Was bedeutet das Massnahmenpaket für das Gewerbe in Liechtenstein?
Auf der einen Seite ist es so, dass
Liechtensteiner im Schweizer Gebiet eine liberalere Handhabung haben. Wir können- in St. Gallen und Graubünden - bis zu 120 Tagen ohne Voraussetzungen Dienstleistungen erbringen. Auf der anderen Seite ist für das Liechtensteiner Gewerbe genauso wichtig, dass die Schweizer Kollegen, die hier arbeiten, die selben Bedingungen haben. Also auch die gleichen Fristen und Kontrollen vorfinden wie auf der Schweizer Seite. Damit ist die Gleichbehandlung gegeben. Vielleicht entsteht somit sogar eine gewisse Bewegung, dass man sich überlegt, wie man noch liberaler werden könnte. (mh)

 


Regierungschef-Stellvertreter
Thomas Zwiefelhofer

 

 

 

 

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