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GIL-Neujahrsapéro: Erfahrungen an der Grenze des Unmöglichen

Treffpunkt Beim traditionellen Neujahrsapéro der Gewerblichen Industrie Liechtenstein (GIL) gab Buchautorin und Abenteuerin Evelyne Binsack Einblicke in ihr Leben. Dafür trafen sich Vertreter von Politik und Wirtschaft im Vaduzer Saal.

 

Erlebnisse aus dem Leben von Evelyne Binsack klingen für viele wie fantastische Geschichten. Ob es sich dabei um Erzählungen vom Erklimmen des Mount Everests, der Reise zum Südpol oder um die zahlreichen Bilder dieser Reisen handelt, spielt keine Rolle. Dabei können sich solche Geschichten auch als hilfreich für den Arbeitsalltag eines ganz normalen Angestellten erweisen. Willensstärke und die Fähigkeit, weiterzumachen, wie aber auch das Wissen, wann es nötig ist, innezuhalten und zurückzublicken, sind nach Binsacks Meinung nicht nur nützliche Eigenschaften bei extremen Reisen, sondern auch bei Herausforderungen im Job.

Die Frage nach dem Warum

Magnus Tuor, Präsident der GIL, leitete den Abend mit der Begrüssung von über 120 Gästen ein. Als Ehrengäste konnte er Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Regierungschef Adrian Hasler, Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer und Regierungsrätin Aurelia Frick begrüssen. Durch den Abend führte Berit Pietschmann, welche die Überleitung auf den Vortrag der Gastrednerin, diplomierten Bergführerin, Abenteuerin, Helikopterpilotin, Extrembergsteigerin, Bestsellerautorin und Dokumentarfilmerin machte. Diese liess von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sie ihren Lebensstil trotz Gefahren nicht ändern würde. Wie Binsack erklärte, würde sie häufig nach dem Warum gefragt. Ihre Antwort darauf: «Die Frage ist nicht warum, sondern warum nicht?»

Kein Team, sondern Verbündete

Auch wenn die Erlebnisse von Evelyne Binsack auf den ersten Blick nichts mit dem Leben und Arbeiten in Mitteleuropa zu tun hat, konnte sie trotzdem Parallelen ziehen. Ob es sich dabei um die Gefahr handelt, zu viel auf einmal zu wollen, was in den Bergen zu Unglücken und bei der Arbeit zu Stress oder auch Überarbeitung führen kann, oder aber um die Erkenntnis, dass es ab und zu notwendig ist, einen Schritt zurückzugehen, um einen Gesamtüberblick zu erhalten. Beides konnte sie schon erfahren. Wichtig sei dabei: «Bilde nicht ein Team, sondern schaffe Verbündete.» Genau dafür war dann der anschliessende Apéro im Eingangsbereich des Vaduzer Saales gedacht. Bei Wein und Snacks konnten sich die Gäste nicht nur über künftige Vorhaben, sondern auch über das Gehörte und Gesehene austauschen.

 
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